Interessengemeinschaft Neustadt-Nord/Villen-Viertel e.V.

Willkommen auf der Website der Interessengemeinschaft Neustadt-Nord/Villen-Viertel e.V. (IGNNV)

Unser gemeinnütziger Verein setzt sich gezielt für die Förderung der Ensemble- und Denkmalpflege im Villen-Viertel der Kölner Neustadt-Nord ein mit der Zielsetzung, den Charakter, die Arbeits- und Wohnqualität sowie die Attraktivität des Viertels zu bewahren und eine nachhaltige Weiterentwicklung zu fördern.

Die IGNNV vertritt dabei auch die Anliegen von Haus- und Wohnungseigentümern, Anwohnern und Interessierten bei relevanten baulichen oder Nutzungs-Veränderungen im Viertel.

In den „Themen“ und in der Sammlung „Unser Viertel“ werden Sie nach und nach mehr darüber finden.

Haben Sie Informationen, Fotos oder Unterlagen über die Historie des Viertels oder einzelner denkmalgeschützter Gebäude im Viertel, die Sie mit uns teilen wollen und die wir nach Abstimmung mit Ihnen auch auf unserer Website nutzen könnten? Sprechen Sie uns an. Wir würden uns darüber freuen.

Entdecken und fördern Sie mit uns die Facetten und Qualitäten unseres Villen-Viertels. Engagieren Sie sich mit uns für den Erhalt und die zukünftige Gestaltung unseres lebenswerten Umfelds.

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· Aktuelles

Neugestaltung des Oppenheim-Areals

Neugestaltung des ehemaligen Oppenheim-Areals, das von der Commerz Real AG übernommen worden ist

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Die Commerz Real AG hat uns freundlicherweise die wesentlichen Meilensteine bis zur Fertigstellung der Baugrube mitgeteilt:

  • Beginn Baustelleneinrichtung – 13.07.2026
  • Beginn Entrümpelung Bestandsgebäude – 13.07.2026
  • Beginn Abbrucharbeiten – 01.09.2026
  • Beginn Spezialtiefbau – 26.10.2026
  • Beginn Aushub – 23.11.2026
  • Fertigstellung Baugrube – 30.04.2027

Die Verkehrsführung wird noch mit der Stadt abgestimmt.

Wir werden Sie über das Projekt auf dem Laufenden halten.

Die z. T. denkmalgeschützten Bestandsgebäude in der Oppenheimstraße bleiben erhalten und werden saniert. Die übrigen Gebäude werden abgerissen und durch drei verbundene Gebäude ersetzt.

Veedels-Info vom 12.07.2026 als PDF herunterladen

· Oppenheim-Areal

Neugestaltung Oppenheim-Areal

Das derzeitig aus vier Gebäudeteilen bestehende Ensemble auf dem ehemaligen Oppenheim-Areal wurde zwischen 1912 und 1967 auf dem etwa 8.900 m² großen Grundstück (zwischen Oppenheimstraße, Elsa-Brändström-Straße und Konrad-Adenauer-Ufer) errichtet.

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· Aktuelles

Einweihung Kleine Agrippina

Wir hatten eingeladen zur Einweihung des Denkmals für die gerettete kleine Agrippina

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Wir hatten eingeladen zur Einweihung des Denkmals für die gerettete kleine Agrippina, 31. Mai 2026 um 15.00 „vor Ort“, und es kamen ca. 30 Interessierte, überwiegend Mitglieder, aber auch einige Interessierte aus der unmittelbaren Nachbarschaft.

Wir hatten 2 Tische mit Fotomappen zur Historie und Entwicklung von Campus I und des ehemaligen Oppenheim-Areals.

Für Getränke war gesorgt (Sekt, Bier und Wasser), um die kleine Agrippina mit einem Umtrunk willkommen zu heißen.

Der Vorsitzende der IGNNV ging in seiner kurzen Ansprache ein auf die von Reinald Korte initiierte und von SwissLife AM letztlich erfolgreich bewirkte Rettung der kleinen Agrippina und auf die Historie des Ortes, des ehemaligen Gartens von Eduard von Oppenheim zwischen Worringer und Elsa-Brändström-Straße und der Bebauung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Jetzt ziert das eindrucksvolle Portal den Zugang zum Anger des Gebäudekomplexes „Viva Agrippina“.

Das ursprüngliche Gebäude Oppenheimstraße 4 mit dem Portal vor dem 2. Weltkrieg

Hier noch ein Foto aus dem Stadtarchiv von dem ursprünglichen Gebäude Oppenheimstraße 4 mit dem Portal, wie es vor dem 2. Weltkrieg aussah. Unser Mitglied Helmut Brühl hat es aufgetrieben. Er hat auch die Fotos von dem Treffen gemacht.

Veedels-Info vom 04.06.2026 als PDF herunterladen

· Aktuelles

Status OFD, Campus I, Bastei, Oppenheim

Update zum Status, was wir noch nicht wissen …

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Zukunft der OFD

Der Regierungspräsident der Bezirksregierung Köln hat überraschend seinen Rücktritt angetreten – aus persönlichen Gründen vorzeitig.

Wir wissen noch nicht, ob die laufenden Auseinandersetzungen um die geplante Umnutzung der OFD-Gebäude für die Einrichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) mit dazu beigetragen haben, das Amt nicht weiterhin wahrzunehmen.

Nach unserem Kenntnisstand soll die geplante Einrichtung der EAE umgesetzt werden. Die Baupläne für die notwendigen Umbauten wurden bei der Stadt Köln eingereicht, dann als nicht genehmigungsfähig zurückgewiesen, überarbeitet und wieder eingereicht.

Wir wissen noch nicht, ob die erneut eingereichten Baupläne genehmigungsfähig sind und ob sie erneut zurückgewiesen oder ob sie inzwischen genehmigt worden sind.

Die EAEs in NRW sind weiterhin zu weniger als 20 % ausgelastet.
Die Nutzung der EAE in der Schönhauser Straße ist in den nächsten Jahren weiterhin möglich.
Die Umbauvorhaben in den OFD-Gebäuden sind offensichtlich problematisch.
Es gibt derzeit keine sichtbaren Bauaktivitäten in den OFD-Gebäuden.

Wir wissen noch nicht, ob bei der Landesregierung und Bezirksregierung inzwischen ein Sinneswandel eingetreten ist und ob das Projekt eingestellt wird.

Campus I (Viva Agrippina)

Die Bauabschnitte 1 und 2 zwischen Anger und Riehler Straße sind fertiggestellt und weitgehend bezogen. Der Kindergarten, Ecke Riehler/Oppenheimstraße, ist eingerichtet und in Betrieb.

Die gewerbliche Fläche im Erdgeschoss Ecke Riehler/Worringer Straße wird durch eine kieferorthopädische Praxis genutzt. Da muss man in dieser exponierten Lage drauf kommen.

Die beiden denkmalgeschützten Gebäude Riehler Straße 86 und 88 sind verkauft. Sie sollen weiterhin gewerblich genutzt werden.

Eingerüstetes Gebäude an der Riehler Straße

In dem Agrippa-Gebäude haben offensichtlich die Sanierungsarbeiten begonnen.

Wir wissen noch nicht, wer die Investoren sind und was mit den Gebäuden geschehen wird.

Bastei

Die Bastei am Rheinufer

Die Stadt Köln hat am 05.12.2024 darüber informiert, dass ein Vorhabenträger gefunden werden konnte, der bereit ist, die komplexen baulichen Anforderungen bei der Sanierung anzugehen und dabei sowohl die Belange des Denkmalschutzes als auch die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft zu berücksichtigen.

Dem Vorhabenträger wurde rund ein Jahr eingeräumt, um detaillierte Pläne für die Umsetzung und ein Betriebskonzept zu erarbeiten und abzustimmen.

Wir wissen noch nicht, wie weit die Planungen gediehen sind und ob der gefundene Vorhabenträger weiterhin die Absicht hat, das Projekt durchzuziehen.

Oppenheim-Areal

Die Bürogebäude im ehemaligen Oppenheim-Areal, das von Commerz Real gekauft worden ist, sind fast leergezogen. Das Bebauungskonzept, „Fünf-Villen-Konzept“, ist der Stadt Köln vorgestellt worden. Der Bauantrag ist eingereicht. – Wir hatten die Gelegenheit, ihn einzusehen und auszugsweise zu kopieren. –

Skizze des Bebauungskonzepts für das ehemalige Oppenheim-Areal

Nach der letzten Info ist der Bauantrag inzwischen genehmigt worden.

Wir wissen noch nicht, wann mit den Abriss- und nachfolgenden Bauarbeiten begonnen werden soll. – Vermutlich noch in diesem Jahr.

Veedels-Info vom 20.01.2026 als PDF herunterladen

· Aktuelles

Gelungene Rettung der kl. Agrippina

Reinald Korte, Mitbegründer und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der IGNNV, der leider viel zu früh verstorben ist, hätte sich sehr darüber gefreut, die „kleine Agrippina“ nun in dem veränderten Umfeld am Eingang des Angers in der Oppenheimstraße zu sehen.

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Reinald Korte, Mitbegründer und ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der IGNNV, der leider viel zu früh verstorben ist, hätte sich sehr darüber gefreut, die „kleine Agrippina“ nun in dem veränderten Umfeld am Eingang des Angers in der Oppenheimstraße zu sehen.

Er hatte die Rettung initiiert und vorangetrieben. SwissLife AM hat dann die Umsetzung dankenswerterweise ermöglicht und sie mit diesem neuen Portal realisiert, ein Highlight in dem neuen Umfeld, das noch auf die Begrünung und Belebung wartet.

Aus dem Veedels-Info vom 21.07.2020: „Rettet die kleine Agrippina“

Veedels-Info vom 10.10.2025 als PDF herunterladen

· Aktuelles

Info-Veranstaltung 06.08.2025

Informationsveranstaltung zum Umbau der ehemaligen Oberfinanzdirektion in eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Flüchtlinge am 06.08.2025, 18.00 – 20.20 Uhr, Kirche St. Agnes

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Liebe Mitglieder und Interessierte,
für alle, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, sind in dem nachfolgenden Protokoll die wesentlichen Informationen zusammengetragen:

Die Bezirksregierung Köln (BRK) wurde vertreten durch Philipp Sieben und Markus Hellwig (Dez. 20) und unterstützt durch den Sozialdezernenten der Stadt Köln Dr. Rau, Moderator: Cengiz Yildirim

Die Präsentation der Bezirksregierung finden Sie hier.

Ort: Agneskirche (alle Bänke und zusätzliche Stühle gefüllt, nur dank der Initiative der IGNNV, die die Information zur Veranstaltung im Viertel verteilt hat)

Zusammenfassung

Die Vertreter der BRK informieren über den allgemeinen Ablauf der Flüchtlingsaufnahme und sagen für die geplante EAE im denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Oberfinanzdirektion (OFD) eine Begrenzung der Aufnahmekapazität auf 500 Flüchtlinge zu. Eine noch größere Einrichtung sei nach den Worten von Sozialdezernent Dr. Rau schwer zu managen.

Die 3. Etage des Altbaus und das Hochhaus werden für die EAE nicht benötigt und sollen in der Laufzeit der EAE nicht genutzt werden. Für den Umbau, für den noch keine Baugenehmigung vorliegt, wird eine Berücksichtigung des Denkmalschutzes zugesagt.

Der Hauptdezernent (D20) Philipp Sieben weist darauf hin, dass die Einrichtung einer solchen Großaufnahme-Einrichtung in der OFD, die zu 100 % vom Land NRW finanziert wird (Umbau und Betrieb), für die Stadt Köln sehr vorteilhaft ist, weil die Gesamtkapazität von 500 Flüchtlingsplätzen (unabhängig von der Belegung) auf das Flüchtlingskontingent der Stadt angerechnet wird und die Kinderbetreuung in der EAE erfolgt (d. h. es entsteht kein Bedarf für Schul- oder Kindergartenplätze in der EAE-Zeit).

Diese Vorteile möchte Sozialdezernent Dr. Rau um jeden Preis realisieren, obwohl der Mietvertrag für die EAE in der Schönhauser Straße vorerst bis 2028 von der Stadt Köln verlängert wurde, zu deren Ersatz die EAE in den OFD-Gebäuden eingerichtet werden soll (so die Erklärungen in der ersten Informationsveranstaltung vor rund einem Jahr) und obwohl die Flüchtlingszahlen drastisch gesunken und die EAEs in NRW derzeit nur zu 17 % ausgelastet sind. Für den Sozialdezernenten Dr. Rau ist diese veränderte Ausgangssituation nicht von Bedeutung. Nach seiner persönlichen Einschätzung werden die Flüchtlingszahlen in den nächsten 2, 3 oder 5 Jahren wieder steigen und man müsse darauf vorbereitet sein.

Für die Anwohner und Betroffenen im Viertel ist das eine unzureichende sachliche Grundlage, um ca. 8 Mio. Euro für den Umbau und ca. 110 Mio. € für den Betrieb der EAE in den nächsten 10 Jahren zu investieren, und damit eine nicht nachvollziehbare Verschwendung von Steuergeld. Dazu kommt noch, dass 45 % der Nutzfläche des OFD-Komplexes (Hochhaus und 3. OG des Altbaus) nicht genutzt werden sollen.

Auf die gravierenden Bedenken der Anwohner wegen der Belastungen des Viertels durch den sich seit Jahren ausweitenden Drogenbrennpunkt Ebertplatz/Theodor-Heuss-Ring in unmittelbarer Nähe der geplanten EAE und auf die Probleme mit bereits bestehenden Flüchtlingsunterkünften in der näheren Umgebung (Nord-Süd-Fahrt, Hansaring) wird nicht näher eingegangen bzw. sie werden verharmlost.

Und das, obwohl auch kompetente Persönlichkeiten wie Innenminister Herbert Reul, der Schriftsteller Navid Kermani und der ehemalige Oberbürgermeister Kölns, Jürgen Roters, den Standort aus diesen Gründen für ungeeignet halten.

Es kam dabei deutlich zum Ausdruck, dass es nicht darum geht, ob man Flüchtlinge aufnehmen will, sondern wie viele Belastungen ein Viertel vertragen kann.

1. Notwendigkeit der Einrichtung der EAE?

Wie schon in der Zusammenfassung oben dargestellt, soll das einmal beschlossene Projekt des Umbaus der denkmalgeschützten OFD in eine EAE für bis zu 500 Flüchtlinge als Ersatz für die EAE in der Schönhauser Straße umgesetzt werden, obwohl sich die Ausgangssituation drastisch verändert hat (Reduktion der Flüchtlingszahlen um ca. 60 %, Auslastung der EAEs in NRW weniger als 20 %, der Mietvertrag für die Schönhauser Straße wurde zunächst bis 2028 verlängert, das Gelände wird nach uns vorliegenden Informationen nicht für den geplanten Schulbau benötigt).

Die von Dr. Rau geäußerten Vermutungen über möglicherweise in 2, 3 oder 5 Jahren wieder steigende Flüchtlingszahlen dienen als fragwürdige Rechtfertigung des kostspieligen OFD-Umbaus und Betriebs.

Alle Hinweise auf alternative Grundstücke, leerstehende Wohngebäude (im Vorfeld der Veranstaltung) oder alternative Nutzungen, z. B. als Büroräume oder Studentenwohnheim, werden nicht aufgegriffen oder mit wenig nachvollziehbaren Argumenten abgewiesen.

Der Hinweis eines Anwohners auf § 36 im deutschen Beamtenrecht, auf die sogenannte Remonstrationspflicht, wonach ein Projekt sofort zu prüfen ist, wenn die Kosten oder der Sinn zweifelhaft sind, bewirkte peinliches Schweigen bei den Herren auf der Bühne. Herr Sieben meinte, er würde die Arbeit seiner Mitarbeiter nicht kommentieren, worauf er ausgebuht wurde.

Fazit: Die Entscheidung für den kurzfristigen Umbau der OFD in eine EAE ist und bleibt für die Bürger und Bürgerinnen nicht nachvollziehbar.

2. Umbau/Betrieb der EAE und Sicherheitsfragen

Die in der OFD geplante EAE soll für 10 Jahre mit maximal 500 Flüchtlingen betrieben werden. Herr Dr. Rau schließt derzeit eine Erhöhung der Belegung aus mit der Begründung, dass eine noch größere Belegung problematisch sei.

Es wurde angemerkt, dass keine Obdachlosen in den nicht genutzten Teilen der Gebäude untergebracht werden.

Die Haustechnik muss im Altbau komplett erneuert werden. Man wird dabei so vorgehen, dass der Denkmalschutz gewährleistet ist. Sanitäre Einrichtungen soll es nach Aussage von Philipp Sieben auf jeder Etage geben und nicht, wie in der aktuellen Ausschreibung vorgesehen, im Kellergeschoss.

Es ist eine Belegung von 2–8 Personen pro Zimmer vorgesehen.

Es wird eine zusätzliche Ausschreibung (im nächsten Jahr?) geben, um das Betreuungs-, Umfeld- und Sicherheitsmanagement extern zu vergeben.

Für das Umfeldmanagement ist offensichtlich nur eine Person vorgesehen, die für alle Belange des Umfeldes im Zusammenhang mit der EAE zuständig sein soll. Dieses Umfeldmanagement soll während bestimmter Bürozeiten vor Ort verfügbar sein.

Auf den durch viel Applaus gewürdigten Vorschlag einer Bürgerin, die handelnden Personen vor Ort persönlich kennenlernen zu können, stellt Philipp Sieben einen Tag der offenen Tür in Aussicht, bei dem dieses Kennenlernen ermöglicht werden soll.

An Wochentagen sind 7 Betreuer für 500 Bewohner in dem weitläufigen, mehretagigen Gebäude vorgesehen, an Wochenenden 5 Betreuer und in der Nacht 3 Betreuer.

Die Lieferverkehre sollen über die Clever Straße abgewickelt werden, die in diesem Jahr zur Fahrradstraße umgebaut werden soll. Über die daraus resultierenden Belastungen für die Anwohner wurde nicht gesprochen, obwohl schon bei der ersten Informationsveranstaltung vor einem Jahr darum gebeten wurde, zur Entlastung des Viertels den Zulieferverkehr zur EAE über die ohnehin laute Riehler Straße abzuwickeln.

Der Eingang für die Flüchtlinge soll an der Wörthstraße liegen. Dieser Haupteingang der EAE liegt damit direkt gegenüber der Katholischen Hochschule, die als öffentliches Gebäude mit 1200 meist weiblichen Studierenden allen grundsätzlich zugänglich ist.

Die Bedenken der Verantwortlichen, dass damit ein Sicherheitsproblem entstehen könne, und ihre Frage, wie dem vorsorglich begegnet werden könne, wurden von Dr. Rau als ‚Generalverdacht‘ gegen Flüchtlinge abgetan.

(Ergänzung der Verfasser: Die Eingänge der EAE in der Schönhauser Straße werden von bewaffnetem Sicherheitspersonal bewacht. Da ist die Sorge um mögliche Sicherheitsprobleme offensichtlich doch gerechtfertigt.)

P. Sieben erläuterte, dass seine und die Zuständigkeit der Bezirksregierung hinsichtlich der Sicherheit sich ausschließlich auf das Gebäude/Gelände der EAE bezieht und nicht auf das Umfeld. Man möge sich bei Problemen im Umfeld an die Polizei wenden.

Es gibt aber auch bei der Polizei derzeit kein Sicherheitskonzept für die neu entstehende Situation und es gab bisher noch kein Gespräch zwischen den Parteien.

Für die oft traumatisierten und psychisch belasteten Flüchtlinge steht keine ausreichende psychologische Betreuung zur Verfügung, was sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird.

Die medizinische Untersuchung der Flüchtlinge bezieht sich im Wesentlichen auf den Ausschluss ansteckender Krankheiten wie TBC. Bei den Untersuchungen wird die Intimsphäre möglicherweise traumatisierter Frauen respektiert.

Die kaum vorhandene Freifläche auf dem OFD-Gelände soll durch ein Sportangebot innerhalb der OFD z. T. ausgeglichen werden. Es ist den Verantwortlichen dabei bewusst, dass das bei Weitem nicht ausreicht und die Flüchtlinge auf die umliegenden Freiflächen ausweichen werden (Theodor-Heuss-Ring/Ebertplatz mit krimineller Drogenszene, Lentpark, Rheinufer).

Fazit: Beim derzeit geplanten Betrieb der EAE wird den Interessen und berechtigten Sorgen der Anwohner nicht Rechnung getragen. Für die Sicherheit im Umfeld sind bisher keinerlei spezielle Vorkehrungen getroffen. Die psychologische Betreuung der Flüchtlinge kann nur unzureichend gewährleistet werden.

3. Zusammensetzung der Flüchtlingsgruppen

Auf Nachfrage wurde die typische Zusammensetzung der Flüchtlinge wie folgt erläutert:

Zum überwiegenden Teil, also zu ca. 60 % kommen junge Männer zwischen 18 – 30 Jahren, ca. 40 % Frauen und Familien, selten ältere Menschen.

Die Flüchtlinge stammen zum überwiegenden Teil aus Syrien, Afghanistan und afrikanischen Staaten.

4. Notwendige Unterstützung/Einrichtungen im Umfeld

Die Frage nach einer Ausstattung des Umfeldes der EAE mit zusätzlichen Einrichtungen, z. B. zusätzliche Abfallbehälter, wurde von P. Sieben als nicht notwendig zurückgewiesen.

Florian Weber, als Vertreter der IGNNV, weist zum Abschluss der Veranstaltung darauf hin, dass die BRK gut daran tue, die Sorgen und Ängste der Bürger des Viertels ernst zu nehmen und Abhilfe zu schaffen, da u. a. auch Innenminister Herbert Reul nach einem Besuch des Viertels die Problematik erkannt und den Standort als ungeeignet für eine EAE bezeichnet hat. Genau das war bei den Vertretern der BRK bisher nicht erkennbar.

Veedels-Info vom 18.08.2025 als PDF herunterladen

· Aktuelles

Update zur Nutzung OFD, Status Zurich-Areal

Update zur geplanten Nutzung des ehemaligen OFD-Areals

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Auslastung der EAEs

Die EAEs in NRW sind zurzeit zu weniger als 20 % ausgelastet. Das kann Land und Bezirksregierung Köln aber nicht beeindrucken. Sie wollen die Planungen, die 2023 unter anderen Voraussetzungen und Gegebenheiten entstanden sind, trotzdem umsetzen.

Im Internet ist eine Ausschreibung für Sanierung und Umbau des OFD-Altbaus und der Kantine abrufbar, um diese als Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) umnutzen zu können. Beginn der Ausführung: 25.08.2025, Fertigstellung der zu erbringenden Leistungen 03.04.2026, für die Technik 08.09.2026.

Der hässliche Bestandszaun im Außenbereich soll entfernt und durch eine neue Einzäunung entlang der Grundstücksgrenze ersetzt werden.

Mehr Informationen dazu in der Agneskirche (s. u.).

Informationsveranstaltung zum Umbau der ehemaligen Oberfinanzdirektion zu einer Unterkunft für Geflüchtete
Mittwoch, 06. August 2025, 18:00 – 20:00 Uhr
Kirche St. Agnes, Neusser Platz 18, 50670 Köln

Die Bezirksvertretung Innenstadt hat einen Antrag von B90/Die Grünen, SPD, KlimaFreunden und DiePartei beschlossen, der eine Prüfung zur Auffüllung der bei Nutzung als Flüchtlingsunterkunft absehbar leerstehenden Räumlichkeiten auf dem Areal der OFD (Hochhaus und 3. Etage Altbau) vorsieht. Nach Ansicht der antragsstellenden Parteien sollen parallel zur Nutzung als Flüchtlingsunterkunft zusätzlich Studenten und Wohnungslose (Housing First) dort untergebracht werden.

Wir meinen, dieser Vorschlag ist unrealistisch und kontraproduktiv:

  • Die Wohnnutzung des Hochhauses würde eine Kernsanierung und Umgestaltung des Hochhauses erfordern.
  • Ein Parallelbetrieb von EAE und Wohnnutzung wird bei den verbundenen Gebäuden aus Sicherheitsgründen kaum umsetzbar sein.

Zwischenfazit: Als IGNNV sind wir weiterhin der Auffassung, dass das OFD-Areal für eine EAE nur wenig geeignet ist. In Zeiten rasant sinkender Flüchtlingszahlen und geringer Auslastung der vorhandenen EAEs in NRW ist es uns unverständlich, dass hier ein denkmalgeschütztes Bürogebäude mit hohem Aufwand für eine EAE-Nutzung hergerichtet wird. Nach der Nutzungszeit muss auch alles wieder zurückgebaut werden. Zudem ist der Mietvertrag für die bestehende EAE erst kürzlich verlängert worden mit weiteren Optionen.

Bebauung und Sanierung des ehem. Zurich-Areals: Status?

Die Sanierung des Campus 2 (Projekt „Rheinzeit Office“) ist abgeschlossen. Das Areal ist an 2 Investoren verkauft. Alle Gebäude sind vermietet. Die gärtnerische Gestaltung der Grünflächen und Beete ist sparsam, aber akzeptabel. Die Gestaltung des Vorplatzes mit der „geretteten“ Kastanie ist ganz gut gelungen.

Die Arbeiten auf dem Campus 1 (Projekt „Viva Agrippina“) schreiten zügig voran. Der erste Bauabschnitt (Ecke Riehler und Worringer Straße) ist seit Beginn des Jahres fertiggestellt und inzwischen bezogen. Wesentliches Merkmal: Der Bürgersteig im Baustellenbereich ist wiederhergestellt. Die Baumscheiben sind vergrößert und eingefasst. Der malträtierte Worringer Straßenbelag wird erst nach Abschluss der Bauarbeiten von der Rheinenergie saniert.

Der 2. Bauabschnitt (Ecke Riehler und Oppenheimstraße) ist fertiggestellt, aber noch nicht bezogen. Das wesentliche Merkmal: Der Bürgersteig im Baustellenbereich ist weitgehend fertiggestellt. Hier sind für die Bepflanzung, die noch fehlt, Beete vorgesehen.

Am 3. Bauabschnitt (südöstlich des Angers) wird noch heftig gearbeitet. Anfang 2026 soll wohl alles fertig sein. Dann kann die Bepflanzung folgen.

Die beiden denkmalgeschützten Gebäude Riehler Straße 88 und 90 sind verkauft worden. SwissLife AM war nicht bereit, uns den Namen des Käufers mitzuteilen. Offen ist noch, wann sie saniert und wie sie genutzt werden sollen.

Veedels-Info vom 20.07.2025 als PDF herunterladen

· Aktuelles

Eckbebauung Riehler/Worringer Straße

Anmerkungen zur Eckbebauung Riehler/Worringer Straße

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An der Ecke Riehler Straße/Worringer Straße wurde in der Gründerzeit ein Gebäude errichtet, dessen Gestaltung seiner Lage Rechnung trug

  • mit einer die Eckposition betonenden, markanten Dachstruktur
  • mit einer abgeschrägten Frontfläche, einem Gesicht, zum achteckigen Riehler Platz
  • mit einer symmetrischen Anlage als verbindendes Element zu den beiden Straßenzügen
  • und Nutzung der Terrasse für das Schlosscafé.
Das Eckgebäude Riehler Straße/Worringer Straße in der Gründerzeit

Der Wiederaufbau des im 2. Weltkrieg stark beschädigten Gebäudes nimmt die Strukturen des Vorgängers in sehr vereinfachter Form wieder auf: die Abschrägung, die Symmetrie, die Fensterbänder, den Sockel und die Terrasse.

Das Gebäude wurde um 2 Etagen aufgestockt u. hat weiterhin ein deutliches, wenn auch nicht mehr ein so attraktives Gesicht zum Riehler Platz.

Das wiederaufgebaute Eckgebäude am Riehler Platz

Der Neubau hat die Gliederungselemente nicht übernommen:

  • die Terrasse wurde einer besseren Raumnutzung geopfert,
  • die Abschrägung zum Riehler Platz ist nur noch angedeutet,
  • die Anzahl der Geschosse wurde noch einmal erhöht.

Die dunkle Farbgebung verdeutlicht seine Wirkung als Fremdkörper an diesem Ort.

Das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden laut § 34 (1) Baugesetzbuch.

Eckgebäude und denkmalgeschütztes Nachbargebäude vor dem Neubau
Vorher: Auffällig bei den beiden Gebäuden die Abstimmung im Sockelgeschoss, in der Höhe des Eckgebäudes in Relation zum Nachbargebäude und in der Farbgebung.
Denkmalgeschützter Altbau und Neubau an der Riehler Straße
Nachher: Eine vergleichbare Abstimmung ist bei dem Neubau nicht erkennbar.
Plan des Neubaus
Der Plan des Neubaus deutet lediglich die Traufhöhe an und übernimmt die zweiflügeligen Fenster.

Bemerkenswert: Die Genehmigung erfolgte auf Basis der Planungsunterlagen. Es lag kein Modell des Gebäudekomplexes vor.

In der Realität sieht das Miteinander von dem denkmalgeschützten Altbau und dem Neubau jetzt etwas anders aus.

Wäre eine solche, jetzt erst deutlicher erkennbare Lösung vom Denkmalschutz und Gestaltungsbeirat der Stadt Köln genehmigt worden?

Veedels-Info vom 28.12.2024 als PDF herunterladen

· Aktuelles

100 Jahre Bastei

Einladung zum Stelldichein „100 Jahre Bastei“

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Am 22. Oktober 2024 jährt sich zum 100. Mal die Einweihung der von Wilhelm Riphahn erbauten Bastei am Rheinufer.

Wegen Baufälligkeit steht die Bastei nun seit Jahren leer. Untersuchungen haben ergeben, dass das denkmalgeschützte Tragwerk marode ist und nicht erhalten werden kann.

Die Stadt steht nun in Verhandlungen mit einem Investor, der die Bastei in Erbpacht übernehmen und für zeitgemäße Nutzungen ertüchtigen will.

Seit März 2024 setzt sich ein Freundeskreis Bastei für die „Wiederbelebung“ dieses einzigartigen Bauwerks ein. Dazu gehört auch die Information der Öffentlichkeit. Daher laden wir Sie ein zu einem

Informellen Stelldichein
Dienstag, 22. Oktober 2024, 17 h
vor der Bastei auf der niederen Werft

Die Aktivität wird von der IGNNV als Mitveranstalter unterstützt.

Dr. Ulrich Krings vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz wird die Entstehungsgeschichte und die architektonischen Besonderheiten der Bastei erläutern. Davor gibt es Hinweise zur militärischen Funktion der so genannten Caponniere, die seit 1924 den Sockel der Bastei bildet.

Zum Abschluss stoßen wir mit einem Glas Sekt (o. Ä.) an, der quasi vom Himmel fällt.

Kommen Sie einfach vorbei und feiern Sie mit uns diesen runden Geburtstag! So können wir der Stadtgesellschaft beweisen, dass uns die Bastei am Herzen liegt.

Veedels-Info vom 22.10.2024 als PDF herunterladen

· OFD-Areal

Informationsveranstaltung der Bezirksregierung Köln am 05.06.2024

Viele kamen in die Kirche St. Agnes am 05.06.2024. Die Kirche war voll. Die OFD-Expertengruppe hatte noch die nur an wenige Personen versandte Einladung vervielfältigt und in einigen Straßenzügen des Viertels verteilt.

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· Aus der Nachbarschaft

Bürgerversammlung in der Agneskirche

Kirchen erleben derzeit keinen großen Ansturm. Das war am Donnerstagabend, dem 22. Februar, anders. Die Kirchengemeinde St. Agnes hatte es ermöglicht, dass in der Kirche eine Versammlung der Bürgerinnen und Bürger des Agnesviertels mit dem Bezirksbürgermeister Hupke und verschiedenen Funktionsträgern durchgeführt werden konnte.

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· Aus der Nachbarschaft

Erweiterung der DEVK-Zentrale

Am 20.01.2023 hatten Anwohner die Gelegenheit, Informationen zum geplanten Neubau der DEVK-Zentrale in der Riehler Straße zu erhalten. Im Rahmen einer freiwilligen Bürgerbeteiligung erläuterten das Vorstandsmitglied Herr Zens sowie der Architekt Minary die geplanten Maßnahmen. Es bestand ausführlich Gelegenheit für Fragen.

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· OFD-Areal

Planungsauftrag für die Einrichtung der EAE im OFD-Areal soll erteilt werden

Der IGNNV liegt der Entwurf einer Leistungsbeschreibung für die Planungsausschreibung zur beabsichtigten Umnutzung/Inbetriebnahme des Bestandsgebäudes/Altbaus sowie der Kantine der ehemaligen OFD für eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) mit 500 – 700 Flüchtlingsplätzen vor, mit der ein Generalplaner gefunden werden soll.

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· Oppenheim-Areal

Oppenheim-Areal im Villen-Viertel wechselt den Eigentümer

Das aus vier Gebäudeteilen bestehende Ensemble wurde zwischen 1912 und 1967 auf einem etwa 8.900 m² großen Grundstück errichtet.

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· Alleen und Grün

Alleestraßen haben sehr gelitten

Das Villen-Viertel wird grün eingefasst im Norden durch den Skulpturenpark und im Süden durch den Theodor-Heuss-Park. Etwas Grün gibt es auch am Rheinufer.

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· Bastei und Rheinufer

Die Bastei, ein Langzeitproblem für die Stadt Köln?

Die Bastei, seit 2018 wieder im Eigentum der Stadt Köln, denkmalgeschützt, ungenutzt, baufällig, ein Schmuckstück am Rheinufer, offenbar ein weiteres Beispiel dafür, dass die Stadt Köln Schwierigkeiten hat mit der Bewahrung und Sanierung ihrer erhaltungswürdigen Bestandsgebäude.

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· Zurich-Areal

Bauaktivitäten auf dem Campus I

Auf dem Richtfest für das Projekt „Viva Agrippina“ am 20.10.2023 wurde u. a. kurz über die Historie und weitere Planung für die Bauaktivitäten auf dem Campus I berichtet.

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· Zurich-Areal

Bauaktivitäten auf dem Campus II

Die Gebäude auf dem Campus II (Mevissenstraße und Riehler Straße 36) sind fertig saniert und bereits durch mehrere Mieter bezogen. Beide Gebäude sind inzwischen an französische Investment-Gesellschaften verkauft worden.

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· Verkehr

U-Bahn-Haltestelle Reichenspergerplatz

Die U-Bahn-Haltestelle Reichenspergerplatz ist nicht barrierefrei und deswegen seit Jahren auch Thema für die IGNNV. Es ist die Haltestelle für die Bürger in den benachbarten Vierteln, für die Gerichte und die Katholische Fachhochschule.

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· OFD-Areal

OFD-Diskussion in der IGNNV-Mitgliederversammlung am 24.10.2023

In der IGNNV-Mitgliederversammlung wurden u. a. die nachfolgenden Anforderungen an die Inhalte der angekündigten Bürgerinformation über die Nutzung des OFD-Areals für eine Erstaufnahmeeinrichtung diskutiert und zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Anforderungen wurden an die Bezirksregierung Köln weitergeleitet.

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· OFD-Areal

Nutzung des OFD-Gebäudes als EAE bestätigt

Am 22.09.2023 wurde der IGNNV bestätigt, dass sich das Land entschieden hat, das ehemalige OFD-Gebäude für die Unterbringung von bis zu 500 Geflüchteten in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) herzurichten.

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· OFD-Areal

OFD-Gebäude ist für die Erstaufnahmeeinrichtung für ca. 500 Flüchtlingsplätze zu groß und zu teuer

Die IGNNV hat in der Sitzung der Bezirksvertretung Köln-Innenstadt am 25.08.2023 und in Schreiben an den Regierungspräsidenten Köln und andere Stellen dargelegt, dass die OFD-Gebäude für die Nutzung als Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für 500 Flüchtlingsplätze zu groß und zu teuer sind.

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· OFD-Areal

Historie der ehemaligen Oberfinanzdirektion Köln

Die z. T. denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Oberfinanzdirektion Köln (OFD-Areal) sind markante Kernelemente des Villen-Viertels. Sie haben eine bewegte Zeit hinter sich. Sie wurden als Bürogebäude konzipiert und genutzt. Sie sind sanierungsbedürftig, stehen seit 2021 leer, sind verbarrikadiert und durch einen Bauzaun eingerahmt.

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· Verkehr

Umwidmung von Straßen im Viertel zu Anliegerstraßen

In der Eingabe der IGNNV gem. § 24 GO NRW vom 31.01.2022 wurde angeregt, die in der Karte markierten Straßen in Anliegerstraßen umzuwidmen und mit der Zusatzbeschilderung „Tempo 30“ und „Radfahrer frei“ zu versehen.

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· Zurich-Areal

Bauvorhaben auf dem Campus I

Die IGNNV ist der Auffassung, dass die Neubebauung des Campus I aufgrund der Bedeutung, des Umfangs, der Gestaltung und der Auswirkungen des Vorhabens für das Viertel im Wege eines ordentlichen Bebauungsplanverfahrens erfolgen muss.

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· Zurich-Areal

Bauvorhaben auf dem Campus II

Zum Bauvorhaben auf dem Campus II wünscht sich die IGNNV eine vorausschauende und nachhaltige Arbeitsweise von Politik und Verwaltung.

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